Google-Unternehmensprofil: So fügst du Administratoren hinzu

Kategorien: Online-Marketing
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Über den Kurs

Du möchtest, dass wir dein Google-Unternehmensprofil betreuen? Dann brauchst du uns nicht dein Passwort zu geben – du fügst uns als Administrator hinzu. Das sind wenige Klicks, und in diesem kurzen Video zeigen wir sie dir. Danach können wir dich bei Bewertungen, Beiträgen, Sichtbarkeit und allen Funktionen des Profils unterstützen, während dein Konto und deine Zugangsdaten bei dir bleiben.

Warum Zugriff per Einladung und nie per Passwort

Ein Google-Unternehmensprofil hängt an einem Google-Konto. Wer das Passwort dieses Kontos weitergibt, gibt alles weiter – E-Mail, Kalender, Dateien. Google hat genau dafür eine Rechteverwaltung: Du lädst eine E-Mail-Adresse ein und weist ihr eine Rolle zu.

  • Die Einladung geht an die E-Mail-Adresse des neuen Zugriffsberechtigten, nicht an ein gemeinsames Passwort.
  • Du bleibst Inhaber des Profils und kannst jeden Zugriff jederzeit wieder entziehen.
  • Jede Änderung ist einer Person zugeordnet – das ist auch für dich der sauberere Weg.

Welche Rolle wofür reicht, zeigen wir im Video; für die Betreuung durch uns genügt die Rolle, die Inhalte, Bewertungen und Beiträge bearbeiten darf – nicht die Inhaberschaft.

Ein wichtiger Hinweis vorab

Lege dein Profil immer mit dem Firmen-Google-Konto an, nie mit einem privaten. Das ist der Fehler, der später die meiste Arbeit macht: Wenn das Profil an der privaten Adresse eines Mitarbeiters hängt, der das Unternehmen verlässt, ist der Zugriff weg – und die Wiederherstellung über Google dauert Wochen.

Hat Google bereits automatisch einen Eintrag für dein Unternehmen angelegt – das passiert häufig –, dann legst du keinen zweiten an, sondern beanspruchst die Inhaberschaft. Zwei Einträge für denselben Betrieb schaden deiner Sichtbarkeit.

Warum das Profil überhaupt so wichtig ist

Für lokale Betriebe ist das Google-Profil wichtiger als die Website. Bei lokalen Suchen zeigt Google über den normalen Ergebnissen eine Karte mit drei Betrieben – das Local Pack. Wer dort steht, bekommt den Anruf, und ohne Profil gibt es keinen Platz im Pack.

Google bewertet dafür drei Dinge: Relevanz (passt die Kategorie zur Suche?), Entfernung zum Suchenden und Bekanntheit (Bewertungen, Erwähnungen, Website). Die Entfernung kannst du nicht ändern, die beiden anderen jede Woche. Genau diese Arbeit übernehmen wir, wenn wir Zugriff haben.

Die Checkliste: wann ein Profil vollständig ist

Bereich Was hineingehört
Kategorie Die Hauptkategorie entscheidet über die Sichtbarkeit – so genau wie möglich („Tischler“, nicht „Handwerker“). Dazu bis zu neun Nebenkategorien. Zu viele Kategorien schaden.
Öffnungszeiten regulär, Feiertage, Urlaub. Falsche Zeiten sind der häufigste Grund für Ein-Stern-Bewertungen – und ohne Zeiten erscheinst du bei „jetzt geöffnet“-Suchen nicht.
Beschreibung 750 Zeichen: wer, was, für wen, wo, und was dich unterscheidet. Suchbegriffe natürlich einbauen, keine Aufzählung.
Leistungen und Produkte jede Leistung einzeln, mit Preis oder „ab“. Das qualifiziert Anfragen vor und spart Telefonzeit.
Fotos Logo, Titelbild, außen, innen, Team, Arbeit. Mindestens 20, monatlich neue, echte Fotos – keine Stockbilder. Profile mit Fotos bekommen rund 35 Prozent mehr Klicks.
Attribute barrierefrei, Terminvereinbarung nötig, Parkplatz, Bezahlmöglichkeiten. Sie wirken als Filter in der Suche.
Fragen und Antworten die fünf häufigsten Kundenfragen selbst stellen und beantworten: weniger Anrufe, mehr Relevanz.
Nachrichten und Buchung Chat nur aktivieren, wenn du unter einer Stunde antwortest; Buchungslink aus dem Kalender.

Ohne Ladengeschäft – also wenn du zum Kunden fährst – versteckst du die Adresse und gibst stattdessen Einzugsgebiete an: Städte oder Postleitzahlen, bis zu 20.

Und zur Verifizierung: Sie läuft per Video (du zeigst Werkstatt, Werkzeug, Fahrzeug), per Postkarte mit Code in fünf bis 14 Tagen, per Telefon oder per E-Mail. Erst nach der Verifizierung ist das Profil öffentlich.

Bewertungen: sammeln und beantworten

Frag bei jeder Übergabe nach einer Bewertung. Ein Kurzlink als QR-Code auf Rechnung, Visitenkarte, Fahrzeug oder Theke wirkt, und zwei Tage nach dem Auftrag eine kurze Nachricht: „Hat alles gepasst? Eine Bewertung hilft uns sehr.“ Die Antwortquote liegt erfahrungsgemäß bei 20 bis 40 Prozent. Ziel: jede Woche eine – denn Google gewichtet Aktualität und Regelmäßigkeit, nicht nur die Anzahl.

Verboten ist: Bewertungen kaufen, Rabatt gegen Bewertung, Mitarbeiter bewerten lassen. Google erkennt das, und das Wettbewerbsrecht ebenfalls.

Beantworte jede Bewertung binnen 48 Stunden – auch die guten, kurz und persönlich. Bei Kritik: danken, bedauern, Lösung anbieten, Kontakt nennen. Nie rechtfertigen, nie angreifen: Die Antwort lesen hundert künftige Kunden. Falsche oder beleidigende Bewertungen lassen sich melden; bei einem Rechtsverstoß kann man die Löschung verlangen. Das dauert, funktioniert aber oft.

Beiträge und Zahlen

Ein Beitrag pro Woche mit Foto hält das Profil aktiv, und Google belohnt Aktivität: ein fertiges Projekt, ein Tipp, eine Aktion, die Öffnungszeiten im Urlaub. Angebote und Events mit Datum erscheinen prominent im Profil.

Unter „Leistung“ siehst du, mit welchen Suchanfragen Kunden dich gefunden haben, dazu Aufrufe, Anrufe, Routen, Website-Klicks und Nachrichten. Daraus folgt die Optimierung: Fehlen Suchbegriffe, die du bedienst? Dann gehören sie in Beschreibung und Leistungen. Viele Aufrufe, aber wenige Anrufe? Dann liegt es an Fotos und Bewertungen.

Merke: Ein Profil ist fertig, wenn es jede Woche eine neue Bewertung, einen Beitrag und ein Foto bekommt. Nie vorher. Genau das ist der Grund, warum sich die Betreuung lohnt – es ist keine einmalige Einrichtung, sondern eine wöchentliche Gewohnheit.

Häufige Fragen

Muss ich mein Passwort weitergeben?

Nein, und du solltest es nie tun. Du lädst eine E-Mail-Adresse ein und weist ihr eine Rolle zu – das Passwort bleibt bei dir.

Kann ich den Zugriff wieder entziehen?

Ja, jederzeit. Als Inhaber behältst du die vollständige Kontrolle über alle Zugriffe.

Was passiert mit meinen Bewertungen?

Sie bleiben deinem Profil erhalten. Ein zusätzlicher Administrator ändert nichts am Eintrag selbst.

Ich finde mein Profil nicht – was nun?

Wahrscheinlich hat Google es automatisch angelegt. Dann beanspruchst du die Inhaberschaft, statt ein zweites Profil zu erstellen.

Was dich in diesem Kurs erwartet

Eine kurze Lerneinheit mit Video: schnell erklärt, einfach umsetzbar – wie du die DKMU GmbH mit wenigen Klicks als Administrator hinzufügst, damit wir dein Profil betreuen können.

Der Kurs gehört zur Gründerberatung der DKMU GmbH und ist über den AVGS der Agentur für Arbeit für dich kostenlos. Die Grundlagen dazu stehen im Kurs Online Marketing, weiter geht es mit Marketingstrategien. Alle Themen stehen in der Übersicht Gründerwissen.

Stand der Angaben: Oktober 2026. Dieser Text gibt den Inhalt unseres Kurses wieder.

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